3DCeram zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Anlagen für den industriellen SLA 3D-Druck technischer Keramiken. Das französische Unternehmen entwickelt spezialisierte 3D-Druck-Systeme für die additive Fertigung hochleistungsfähiger Oxid- und Nichtoxidkeramiken und bietet vollständig integrierte Lösungen für Forschung, Entwicklung und industrielle Produktion.
Der keramische SLA 3D-Druck (Stereolithografie) basiert auf dem Prinzip der Vat Photopolymerization (VPP). Dabei wird eine keramisch gefüllte, lichtempfindliche Suspension mithilfe eines UV-Lasers schichtweise ausgehärtet. Nach dem Druckprozess werden die Bauteile entbindert und gesintert, wodurch die endgültigen Materialeigenschaften der technischen Keramik entstehen.
Mit den Technologien von 3DCeram lassen sich hochkomplexe keramische Bauteile mit exzellenter Oberflächenqualität, hoher Maßhaltigkeit und komplexen innenliegenden Strukturen fertigen. Dadurch eignet sich der SLA 3D-Druck insbesondere für Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Energie, Elektronik und Forschung.
3DCeram ist ein führender Hersteller von Anlagen für den keramischen SLA 3D-Druck und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der additiven Fertigung technischer Keramiken. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Forschung, Materialentwicklung, Prototyping und industrielle Serienfertigung und gilt als einer der Technologieführer im Bereich keramischer 3D-Drucksysteme.
Der SLA 3D-Druck (Stereolithografie) ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem ein lichtempfindliches Material mithilfe eines UV-Lasers schichtweise ausgehärtet wird. Beim keramischen SLA 3D-Druck von 3DCeram werden keramisch gefüllte Suspensionen verarbeitet, die nach dem Druck entbindert und gesintert werden.
Prozessablauf des SLA-3D-Drucks:
Schritt 1 – Suspension vorbereiten: Keramikpulver wie Aluminiumoxid (Al₂O₃), Zirkonoxid (ZrO₂) oder Siliziumnitrid (Si₃N₄) werden mit einem Photopolymer zu einer homogenen Suspension vermischt. 3DCeram bezeichnet diese Materialien als 3DMIX.
Schritt 2 – UV-Laserbelichtung (Top-Down-SLA): Beim patentierten Top-Down-Verfahren von 3DCeram fährt ein UV-Laser präzise über die Oberfläche der Suspension und härtet diese Schicht für Schicht aus. Die typischen Schichtdicken liegen zwischen 25 µm und 100 µm.
Schritt 3 – Grünling (Green Body): Nach Abschluss des Druckprozesses entsteht ein sogenannter Grünling. Das Bauteil besitzt bereits seine endgültige Geometrie, enthält jedoch noch organische Bestandteile.
Schritt 4 – Entbindern: In einem kontrollierten thermischen Prozess werden Harze und organische Bestandteile entfernt. Das Bauteil bleibt formstabil und kann anschließend gesintert werden.
Schritt 5 – Sintern: Im Sinterofen werden Temperaturen zwischen 1.400 °C und 1.700 °C erreicht. Dabei verdichten sich die Keramikpartikel zu einem dichten, monolithischen Werkstoff. Der dabei auftretende Schrumpfungsprozess wird bereits während der Konstruktion berücksichtigt.
Schritt 6 – Fertiges Bauteil: Das Ergebnis des SLA 3D-Drucks ist ein hochpräzises technisches Keramikbauteil mit hoher Dichte, exzellenter Oberflächenqualität sowie ausgezeichneter Temperatur- und Verschleißbeständigkeit – ganz ohne Werkzeugkosten.
3DCeram entwickelt speziell für technische Keramiken optimierte SLA-Systeme und bietet eine Kombination aus:
Mit den Anlagen von 3DCeram lassen sich unterschiedliche technische Keramiken verarbeiten, darunter:
Oxidkeramiken
Nichtoxidkeramiken
Der keramische SLA 3D-Druck von 3DCeram wird unter anderem eingesetzt in:
Insbesondere bei komplexen Geometrien, Hochtemperaturanwendungen und verschleißbeanspruchten Komponenten bietet der SLA 3D-Druck entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Fertigungstechnologien.
Sales Lead 3D-Ceram