Wissen wie gedruckt

Als Pioniere und Experten auf dem Gebiet des industriellen 3D-Drucks geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt der Additiven Fertigung. Wir zeigen, wie die Technologie immer mehr Branchen und Anwednungen durch den 3D-Druck Metall revolutioniert werden. Gemeinsam mit unseren Partnern veranstalten wir regelmäßig spannende Webinare und Events, z.B. zum 3D-Druck Medizin.

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Save the Date: Open House Event am 08. Oktober 2026
18. März 2026
Wir laden herzlich zu unserem nächsten Open House Event am 08. Oktober 2026 ein. Freut euch auf einen inspirierenden Abend mit spannenden Einblicken aus der Praxis, interessanten Gesprächen und entspanntem Networking.
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Erfolgreiches Open House Event im Technologiecenter von AM Pioneers – Innovationen im 3D-Druck erleben
11. Februar 2026
Das Open House Event am 5.Februar 2026 im Technologiecenter der AM Pioneers war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und innovativ die Community rund um die additive Fertigung, den Metall 3D-Druck, den 3D-Druck von Keramik, Mikro-3D-Druck
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Formnext 2025 Recap – Highlights, Technologien & Innovationen
28. November 2025
Die Formnext 2025 hat erneut gezeigt, warum sie eines der wichtigsten Events für Additive Fertigung und industriellen 3D-Druck ist. Für uns war es eine Woche voller Innovationen, wertvoller Kundengespräche und spannender Eindrücke von Partnern wie Desktop Metal, 3DCeram und BMF.
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Innovativer Testspezialist fertigt Steckverbinder in Kleinserien
3. Oktober 2025
Technischer Fortschritt erfordert Mut – das hat BRIGHT in einem anspruchsvollen Projekt für einen führenden Automobilhersteller bewiesen. Die innovative Lösung realisierte das Unternehmen mit der Präzisionsmikro-Stereolithografie von Boston Micro Fabrication (BMF):
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Feierliche Eröffnung des neuen AM Pioneers Technologiecenters in Esslingen
15. Juli 2025
Nach intensiven Wochen des Umbaus und der Modernisierung war es am Donnerstag, den 10. Juli endlich so weit: Wir durften die Eröffnung unseres neuen Technologiecenters in Esslingen gemeinsam mit über 60 Gästen feiern – und blicken auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück!
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Potenziale der Additiven Fertigung am Beispiel der Metal Binder Jetting Technologie in der Medizintechnik – Chancen für den Standort Deutschland
20. Mai 2025

Sprechen wir über Ihre Anforderungen

Wir ermöglichen einen effizienten Einstieg in den industriellen 3D-Druckverfahren, beraten Sie zu geeigneten
3D Druckverfahren und machen Sie fit für die Additive Fertigung.

FAQs

Kann man MIM Bauteile drucken?
Ja! Die Additive Fertigung von MIM (Metal Injection Molding) Bauteilen ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien, die auf herkömmliche Weise nicht realisierbar waren. Auch die Durchlaufzeit wird durch den Metall-3D-Druck erheblich reduziert, während eine wirtschaftliche Produktion kleinerer Stückzahlen ohne die Notwendigkeit von Formen und Werkzeugen erreicht wird.
Gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren bietet der Metall-3D-Druck zahlreiche Möglichkeiten. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die Designfreiheit und Optimierungspotenziale der Bauteile sowie die Schnelligkeit und Skalierbarkeit der kostengünstigeren Produktion. Dadurch erreichen Sie verkürzte Markteinführungszeiten bei maximaler Materialausnutzung.
Es gibt verschiedene Technologien zur Additiven Fertigung von Metallteilen. Zu den gängigen Verfahren zählen SLM (Selektives Laserschmelzen), SLS (Selektives Lasersintern) und Binder Jetting (schichtweiser Auftrag von Metallpulver mit einem Bindeharz. Die Wahl des geeigneten Metall-3D-Druckverfahrens hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts, den gewünschten Materialeigenschaften und der verfügbaren Ausrüstung ab.
Abhängig von der spezifischen Drucktechnologie und den Parametern des Druckers können eine Vielzahl von Metallmaterialien verarbeiten, darunter Edelstahl, Kupferlegierungen, Kobalt-Chrom und Nickellegierungen. Auch werden stetig neue und teilweise kundenindividuelle Materialien für den 3D-Druck qualifiziert oder entwickelt.
Metal Binder Jetting zählt zu den sinterbasierten 3D Druck Technologien. Der Prozess ist eng mit dem klassischen Metal Injection Molding (MIM) verwandt, jedoch vollständig werkzeuglos und deutlich flexibler – ideal für Prototypen, Vorserien und Kleinserien.
Metal Binder Jetting verbindet die Vorteile klassischer MIM Prozesse mit der Flexibilität moderner additiver Fertigung. Werkzeuglose Produktion, schnelle Iterationen und serientaugliche Qualität machen Binder Jetting zu einer der wichtigsten 3D Druck Technologien für die industrielle Fertigung.
Nach dem Sintern erreichen die Bauteile eine Dichte von bis zu 98 %, vergleichbar mit gegossenen Metallteilen. Die mechanischen Eigenschaften machen Metal Binder Jetting zu einer zuverlässigen 3D Druck Technologie für Endanwendungen.
Ja. Bauteile aus dem Binder Jetting Prozess können mit etablierten Verfahren weiterveredelt werden, z. B.:
  • Elektropolieren
  • Galvanisieren
  • Mechanische Bearbeitung
Es kommen Materialien zum Einsatz, die den MIM‑Materialstandards (MPIF) entsprechen, z. B.:
  • Edelstahl (z. B. 316L, 17‑4PH)
  • Werkzeugstähle
  • Weitere metallische Werkstoffe je nach Anwendung
So lassen sich Bauteile mit Eigenschaften herstellen, die mit klassischem MIM vergleichbar sind.
Das Binder Jetting Verfahren eignet sich besonders für Stückzahlen von 1 bis ca. 10.000 Bauteilen. Damit schließt Metal Binder Jetting die Lücke zwischen Prototyping und klassischer Serienfertigung innerhalb moderner 3D Druck Technologien.
Im Vergleich zum klassischen MIM bietet Metal Binder Jetting entscheidende Vorteile:
  • Keine Werkzeugkosten: dadurch kostengünstige Produktion bei Stückzahlen von 1 bis 10.000 Teilen
  • Verkürzung Time-to-Market: Produktion eines iterativ optimierten Bauteils innerhalb 2 bis 3 Wochen - die Herstellung eines Serienwerkzeugs  dauert 5-6 Monate
  • Geometrisch komplexe Metallteils: keine Stützstrukturen, daher hohe Designfreiheit und Felixibilität bei der Gestaltung
  1. Drucken Das Binder-Jetting-Verfahren beschreibt den schichtweisen Auftrag von Metallpulver. Über mehrere tausend Düsen wird anschließend entsprechend des Bauteilquerschnitts ein Bindemittel aufgetragen, um das lose Pulver zu binden. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Bauvolumen mit den Metallteilen und losem Pulver gefüllt ist.
  2. Entpulvern Nach Abschluss des Druckprozesses und dem aushärten des Bindemittels werden die Bauteile mit einem Baukasten in eine Pulverstation gebracht, wo das lose Pulver entfernt wird. Das lose Pulver wird über ein integriertes Pulverrecycling-System zu 98% zurückgewonnen.
  3. Sintern Nach dem Entpulvern werden die Metallteile in einem Ofen bei Temperaturen bis zu 1400 °C gesintert. Bei Temperaturen von ca. 400°C entweicht das Bindemittel aus dem Bauteil und die Molekülketten verschmelzen miteinander, wodurch sich die gewünschten mechanischen Eigenschaften erzielen lassen. Das fertige Metallteil ist mit einem Gussteil mit einer Dichte von 98% vergleichbar.
Metal Binder Jetting wird unter anderem eingesetzt in:
  • Medizintechnik
  • Automotive
  • Elektronik
  • Maschinen‑ und Anlagenbau
  • Industrie‑ und Sensortechnik
Besonders dort, wo Präzision, kurze Entwicklungszeiten und Kostenkontrolle entscheidend sind. So entstehen hochwertige Endkunden‑ und Funktionsteile.
Ein großer Vorteil des Metal Binder Jetting ist die enorme Designfreiheit. Komplexe Geometrien, Hinterschneidungen, filigrane Strukturen oder innenliegende Kanäle lassen sich ohne Stützstrukturen realisieren – etwas, das mit vielen anderen 3D‑Druck Technologien nicht möglich ist.
Metal Binder Jetting ist eine industrielle 3D Druck Technologie zur Herstellung von Metallbauteilen. Dabei wird Metallpulver schichtweise aufgetragen und mit einem flüssigen Binder gezielt verklebt. Nach dem Druck folgen Entpulvern und Sintern, wodurch nahezu dichte, hochpräzise Metallteile entstehen.
Die Vorteile des Kunststoff-3D-Drucks liegen insbesondere in der Prototypenherstellung, wobei Bauteile schnell und einfach angepasst werden können. Weiterhin können leichte, jedoch robuste Strukturen mit dem Kunststoff-3D-Druck erzielt werden, die auch bei Kleinserien zu Kosteneinsparungen führen.
Zu den gängigen Kunststoff-Drucktechnologien zählen FDM (Fused Deposition Modeling), SLA (Stereolithographie), DLP (Digital Ligth Processing) und SLS (Selective laser Sintering). Die Wahl des geeigneten Druckverfahrens hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Bauteils und den gewünschten Materialeigenschaften ab. Für den 3D-Druck Medizin existieren weitere Druckverfahren, die u.A. auch Biomaterialien verarbeiten können.
Die Wahl des geeigneten Materials hängt von den Anforderungen an Ihr Bauteil, den gewünschten mechanischen Eigenschaften, der Oberflächenbeschaffenheit, der Einsatzumgebung und Ihres Budgets ab. Zu den gängigen Materialien zählen PLA, ABS, PETG, TPU und PEEK sowie biokompatible Polymere für den 3D-Druck Medizin. Auch können kundenindividuelle Kunststoffe speziell qualifiziert werden, wie etwa für den 3D-Druck Medizin.
Die Additive Fertigung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren und ist in der Lage, zahlreiche Materialien zu verarbeiten. Zu den gängigen Anwendungen des 3D-Drucks zählen das Prototyping, die Individualisierung von Produkten, die skalierbare Serienproduktion und die Ersatzteilfertigung.
Die Produktionskosten eines Bauteils sind abhängig vom Druckverfahren, dem verwendeten Material und der Beschaffenheit des Bauteils. In unserem Maschinenpark in Esslingen fertigen wir kostenlos Ihr individuelles Musterbauteil und erstellen eine Kostenanalyse. Kontaktieren Sie uns gerne für einen unverbindlichen Demo-Tag!
Durch den technologischen Fortschritt der Additiven Fertigung existieren zahlreiche Hersteller von 3D-Drucksystemen auf dem Markt. Da für den industriellen 3D-Druck besonders die Präzision und Reproduzierbarkeit von Bauteilen wichtig ist, arbeiten wir mit den führenden Herstellern Desktop Metal, ETEC, Zeiss und BCN3D zusammen. Für den 3D-Druck Medizin entwickelt Desktop Health spezielle Systeme und qualifiziert Materialien.
Die Bauteileigenschäften hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Drucktechnologie, dem verwendeten Material, den Druckparametern und dem spezifischen 3D-Drucker. So können mit unseren Systemen und optimierter Konstruktion anisotrope Bauteile mit erhöhter Festigkeit, Steifigkeit und Härte gefertigt werden.
Die Bedienung eines 3D-Druckers erfordert in der Regel kein speziell ausgebildetes Personal. Diese Systeme sind in der Regel so konzipiert, dass sie von Benutzern mit grundlegenden Computerkenntnissen und einer kurzen Einarbeitungszeit bedient werden können. Moderne 3D-Drucker verfügen auch über intuitive Benutzeroberflächen, wobei auf einfache Weise Modelle erstellt, Druckparameter angepasst und der Druckprozess automatisch überwacht wird.
Haben Sie die passende Technologie und ein System identifiziert, können Sie mit der Vorbereitung Ihres Standorts beginnen. Je nach Drucksystem müssen bestimmte (Sicherheits-)Anforderungen an Ihrem Standort erfüllt sein. Weiterhin benötigen Sie die entsprechenden Materialien, wie Filamentrollen oder Metallpulver, und die passende Ausstattung von Werkzeugen und Schutzkleidung. Wir unterstützen Sie bei der Integration des Systems in Ihre Fertigung, indem Sie von uns eine detaillierte Anleitung zur Standortvorbereitung sowie ein Starterpaket mit allen benötigten Materialien erhalten.
Die Beschaffungskosten für ein industrielles 3D-Drucksystem variieren und sind abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Drucktechnologie, der Druckqualität, den technischen Funktionen und der Marke. In einer kostenlosen Potenzial- und Kostenanalyse ermitteln wir Ihre individuellen Investitionskosten und stellen Sie dem zu erwartenden ROI ("return on investment") gegenüber.

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