Production System

Mit einer hochauflösenden Druckqualität bietet das Production System von Desktop Metal die schnellste Möglichkeit Metallteile in Serie herzustellen. Die dichten und hochwertigen Bauteile zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit aus und können den anspruchvollsten Anwendungen gerecht werden.

  • Metall
  • Serienfertigung

Druckprozess

Das Production System basiert auf einem Präzisions-Binder-Jetting-Verfahren, dass Bauteile mit hervorragender Oberflächengüte und unglaublich feinen Merkmalen herstellen kann.

Schritt 1: Drucken

Das Production System basiert auf der Single-Pass-Jetting-Technologie. Dabei werden Schicht für Schicht Metallpulver und Bindemittel aufgetragen, bis das gesamte Bauvolumen mit gebundenen Teilen und umgebendem losem Pulver gefüllt ist. Der Druckprozess verläuft bidirektional, wobei bei jedem Durchgang über den Baubereich Pulver verabschieded, verteilt, verdichtet und ge-binder-jetttet wird.

Schritt 2: Entpulvern

Nach dem Druck wird der Bauraum durch eine neue Box für den nächsten Schritt, das Entpulvern, ersetzt. In der zugehörigen Entpulverstation wird das umgebende lose Pulver von den Bauteilen entfernt.

Schritt 3: Sintern

Die entpulverten Teile werden nun in den Industrieofen geladen und auf Temperaturen nahe dem Schmelzpunkt erhitzt. Dabei wird das verbleibende Bindemittel entfernt, die Metallpartikel verschmelzen miteinander und die Teile verdichten sich.

Zentrale Vorteile

Mit einer nativen Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi und Schichthöhen von nur 50 µm ist das Production System ein Präzisionssystem. Das Ergebnis sind Bauteile mit einer Dichte von bis zu 99% und gussähnlichen Eigenschaften.

Die offene Materialplattform sowie die Auswahl an von Desktop Metal entwickelten Bindemitteln ermöglichen den Druck mit einer Vielzahl von Metallen - von rostfreiem Stahl bis hin zu raktiven Metallen und Hochleistungslegierungen. Die mit <2% Sauerstoff inertisierte und geschlossene Pulverumgebung garantiert Pulver mit gleichbleibenden Eigenschaften und Qualität, das die Einheitlichkeit und Wiederholbarkeit der Teile ermöglicht.

Durch die Verwendung kostengünstiger MIM-Pulver (Metal Injection Moulding), den 3D-Hochgeschwindigkeitsdruck und die Möglichkeit, viele Teile in einem einzigen Bauvorgang dicht zu verschachteln, sind die Teilekosten wettbewerbsfähig mit denen herkömmlicher Massenproduktionstechniken.

Die firmeneigene Technologie der konstanten Wellenverteilung sorgt dafür, dass während des Drucks eine gleichmäßige Pulverwelle vor der Verdichtungswalze aufrechterhalten wird, wodurch die Gleichmäßigkeit der Dichte im gesamten Pulverbett verbessert wird. Das Ergebnis ist eine größere Konsistenz der Teile innerhalb jedes Druckvorgangs und von Druck zu Druck.

Anwendungen

BMW Wasserrad

Ursprünglich aus mehreren Kunststoffteilen gefertigt, hat BMW dieses Wasserrad für das Production System qualifiziert, um einen höheren Durchsatz mit einem wettbewerbsfähigen Preis herstellen zu können. Pro Jahr können etwa 63.000 dieser Teile produziert werden.

  • PEEK + CF

Uhrenlünette

Eine Uhrenlünette ist die Hauptkomponente, die das Zifferblattt und das Uhrwerk beherbergt. Durch die Werkzeug-freie Produktion der Lünette mit dem Production System können mehere verschiedene Uhrenmodelle nach Bedarf gedruckt werden, wodurch die Herstellungskosten auf etwa einen Euro pro Teil reduziert werden.

  • PEEK + CF

Spauger-Bit

Der Bohrer findet Anwendung in der Holzbearbeitung. Die herkömmliche Herstellung dieses Bauteils umfasst mehr als 20 Produktionsschritte, die durch das Production System auf vier Schritte reduziert werden. Bei der seriellen Fertigung von etwa 280.000 Teilen pro Jahr werden dadurch nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die benötigte Vorlaufzeit drastisch reduziert.

  • PEEK + CF

Materialien

Referenzen

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