Mikro 3D Druck war erst der Anfang – warum Boston Micro Fabrication jetzt auch größere Bauteile hochpräzise fertigt

Hochpräzision und Mikro 3D Druck – das gehörte bisher untrennbar zusammen. Wer Auflösungen im einstelligen Mikrometerbereich brauchte, arbeitete zwangsläufig mit kleinsten Bauteilen. Boston Micro Fabrication (BMF) hat genau diesen Markt seit dem weltweiten Markteintritt 2020 definiert: Mit der patentierten PµSL-Technologie (Projection Micro Stereolithography) entstanden 3D-gedruckte Mikrobauteile in einer Qualität, die zuvor ausschließlich Mikrospritzguss und CNC-Mikrofräsung vorbehalten war.

Die Industrie braucht mehr als nur Mikrobauteile

Der Mikro 3D Druck von Boston Micro Fabrication hat Branchen wie Medizintechnik, Elektronik, Optik und Biopharma neue Möglichkeiten eröffnet: filigrane, hochauflösende Bauteile mit Auflösungen bis 2 µm und Toleranzen von ±10–25 µm – werkzeuglos, in Stunden statt Wochen.

Gleichzeitig zeigte sich in Gesprächen mit Anwendern und Industriepartnern ein wachsender Bedarf: Viele Unternehmen benötigen nicht nur Mikrobauteile, sondern auch größere Komponenten mit der gleichen Präzision und Oberflächenqualität, die sie vom Mikro 3D Druck kennen. Von der Elektronik über die Medizintechnik bis hin zur Konsumgüterindustrie suchten Entwicklungsteams nach einem Verfahren, das beides verbindet – größere Bauteilabmessungen und mikrometergenau Maßhaltigkeit.

Klassische Fertigungsverfahren konnten diese Kombination bislang nicht liefern: Entweder waren die Teile groß genug, aber die Präzision reichte nicht aus – oder die Genauigkeit stimmte, aber die Bauvolumina waren zu klein. Boston Micro Fabrication erkannte diesen ungedeckten Bedarf und machte ihn zum Ausgangspunkt einer strategischen Weiterentwicklung.

Der technologische Sprung: Vom Mikro 3D Druck zur skalierbaren Hochpräzision

Die Erweiterung vom reinen Mikro 3D Druck auf größere Bauteile war kein triviales Unterfangen. Es genügte nicht, einfach das Bauvolumen zu vergrößern – die gesamte Prozesskette musste neu gedacht werden: Optik, Bewegungssteuerung, Software-Algorithmen und Materialwissenschaft.

Boston Micro Fabrication investierte massiv in Forschung und Entwicklung, um Plattformen zu schaffen, die Präzision, Skalierbarkeit und Flexibilität vereinen. Das Ergebnis sind zwei Systeme, die den Mikro 3D Druck auf eine neue Stufe heben: der microArch D1025 und die microArch S150 Series.

Der microArch D1025 ist das weltweit erste Dual-Resolution-System im Mikro 3D Druck. Er druckt wahlweise mit 10 µm oder 25 µm Auflösung – oder kombiniert beide Auflösungen innerhalb eines einzigen Druckjobs im Hybridmodus. Damit löst Boston Micro Fabrication ein zentrales Problem vieler Anwender: Bauteile, die in bestimmten Bereichen feinste Mikrostrukturen erfordern und in anderen Zonen größere Geometrien aufweisen, mussten bisher auf zwei verschiedenen Systemen gedruckt werden. Der D1025 vereint das in einer Plattform – mit einem Bauvolumen von 100 × 100 × 50 mm und integrierter Automatisierung für die Kleinserienfertigung.

microArch D1025
Bild: microArch D1025

Die microArch S150 Series verfolgt einen anderen Ansatz: Sie bringt den Mikro 3D Druck von Boston Micro Fabrication in ein kompaktes Desktop-Format mit 25 µm Auflösung und One-Touch-Bedienung. Die S150 Series senkt die Einstiegshürde für Labore, Forschungsinstitute und Entwicklungsteams, die hochpräzise Bauteile benötigen, ohne den Platzbedarf und die Komplexität größerer Industriesysteme. Mit dem S150 Ultra steht zudem eine beschleunigte Variante zur Verfügung, die bis zu 9× schneller druckt als der Standard-S150.

microArch S150 Series
Bild: microArch S150

Was das für Anwender bedeutet

Mit dem D1025 und der S150 Series erweitert Boston Micro Fabrication das Einsatzspektrum des Mikro 3D Drucks erheblich. Anwender haben jetzt Zugang zu Plattformen, die genau auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind – ob maximale Flexibilität durch duale Auflösung oder kompakter, unkomplizierter Einstieg in den Mikro 3D Druck.

Konkret bedeutet das: Ein Steckverbindergehäuse mit feinen Kontaktstrukturen und gleichzeitig größeren Montageflächen lässt sich auf dem D1025 im Hybridmodus in einem Druckjob fertigen – feine Bereiche mit 10 µm, gröbere mit 25 µm. Ein Forschungsteam, das schnell funktionale Mikroprototypen braucht, druckt auf der S150 Series direkt am Arbeitsplatz, ohne auf ein zentrales Drucklabor angewiesen zu sein.

Bild: Connector

Die Botschaft von Boston Micro Fabrication ist klar: Hochpräzision ist keine Frage der Bauteilgröße mehr – und auch keine Frage der Systemkomplexität. Mikro 3D Druck wird zugänglicher, flexibler und produktionstauglicher als je zuvor.

Boston Micro Fabrication in der DACH-Region

Als autorisierter Boston Micro Fabrication Händler in Deutschland beraten wir Sie zu allen microArch-Systemen – vom S230 mit 2 µm Auflösung für den klassischen Mikro 3D Druck über den D1025 mit dualer Auflösung bis zur kompakten S150 Series für den Einstieg. Wir helfen Ihnen, die passende Plattform für Ihre Anwendung zu finden – von der Machbarkeitsanalyse über Benchmark-Bauteile bis zur Systemintegration.

Sie möchten Mikro 3D Druck oder hochpräzise additive Fertigung für Ihre Anwendung evaluieren? Wir helfen Ihnen, die passende Lösung zu finden. Kontaktieren Sie uns für ein Beratungsgespräch oder ein kostenloses Benchmark-Bauteil

Erik Nitsche
Sales Engineer BMF
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