BMF microArch® S150 Series: Mikro-3D-Druck mit Industriepräzision jetzt für Labor und Desktop
Boston Micro Fabrication bringt mit der neuen S150-Serie ein kompaktes, einfach zu bedienendes System auf den Markt — ein Meilenstein für alle, die Mikro-3D-Druck bisher für unerreichbar hielten.
Wer hochauflösenden Mikro-3D-Druck im Mikrometerbereich bisher nur aus industriellen Großanlagen kannte, wird mit der neuen microArch® S150 Serie von Boston Micro Fabrication umdenken müssen. Im März 2026 hat BMF zwei neue Systeme vorgestellt, die das Ziel verfolgen, Mikropräzision 3D Druck zugänglicher, schneller und einfacher zu machen — ohne dabei Abstriche bei Auflösung oder Genauigkeit zu machen.
Als autorisierter Boston Micro Fabrication Händler Deutschland und DACH-Region freuen wir uns bei AM Pioneers, euch diese Neuheit vorzustellen und zu erklären, was sie für Entwicklungsteams in Forschung, Medizintechnik, Elektronik und Life Sciences bedeutet.
Zwei Systeme, ein Ziel: Mikropräzision 3D Druck für jeden Arbeitsplatz
Die S150 Serie besteht aus zwei Varianten, die auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind:
microArch® S150 ideal für die flexible Laborentwicklung und Präzisionsprototyping. Entwicklungsteams, die iterativ arbeiten und höchste Qualität im Mikro-3D-Druck benötigen, ohne Kompromisse bei der Auflösung einzugehen, finden hiermit ihre optimale Lösung.
microArch® S150 Ultra — das Hochdurchsatzsystem für schnelle Produktionsworkflows. Mit bis zu 9-fach höheren Druckgeschwindigkeiten gegenüber dem Standardmodell — bei identischer Auflösung — setzt der S150 Ultra neue Maßstäbe für Prototypen-Zyklen und Kleinserienfertigung im Bereich Mikropräzision 3D Druck.
Beide Systeme sind als Desktop-Lösung konzipiert und passen damit direkt auf den Labortisch oder in die Werkstatt — ohne aufwändige Infrastruktur.
Was die S150 Serie wirklich besonders macht: Vollautomatische Einrichtung — kein externer Techniker notwendig
Ein zeit- und kostenaufwendiger Punkt war bisher der komplexe Einrichtungsprozess der microArch-Systeme, der oft spezialisiertes Fachwissen und externe Unterstützung erforderte. Die S150 Serie ist so konzipiert, dass Entwicklungsteams das System eigenständig in Betrieb nehmen und betreiben können. Vorgeladene Druckparameter für Standardmaterialien, ein integrierter Touchscreen mit geführtem Workflow und ein Seitenschiebesystem für die Membran machen den täglichen Betrieb selbsterklärend — ohne manuelle Kalibrierung, ohne Stillstandzeiten zwischen aufeinanderfolgenden Druckjobs und ohne Abhängigkeit von externem Techniker für die Installation.
HEPA13-Filtration und UV-C-Sterilisation
Für kontaminationssensible Anwendungen — Medizintechnik, Life Science, Reinraumumgebungen — ist das integrierte HEPA13-Filtersystem in Kombination mit einer UV-C-Sterilisationseinheit (253,7 nm) ein entscheidender Vorteil.
Temperaturreguliertes Harzbecken bis 60°C
Auch hochviskose Materialien lassen sich damit problemlos verarbeiten. Das öffnet die Tür für spezialisierte Materialien, die bei anderen Systemen für Mikro-3D-Druck nicht einsetzbar wären.
Kompaktes Design für jeden Arbeitsplatz
Anders als andere große Industriemodelle ist die S150 Serie bewusst als Desktop-System ausgelegt — für Labore, Büroumgebungen und Entwicklungsabteilungen, die keinen dedizierten Maschinenraum vorhalten können, aber dennoch auf professionellen Mikropräzision 3D Druck angewiesen sind.
Anwendungsgebiete
Die S150 Serie ist für eine breite Palette von Anwendungen ausgelegt, die alle eines gemeinsam haben: sehr kleine, sehr präzise Bauteile.
Mikrofluidik 3D Druck — Chips, Kanäle, Ventile und Mischer mit Strukturen im Mikrobereich, direkt aus dem Drucker ohne Werkzeuge. Die S150 Serie ist damit eine der leistungsfähigsten Lösungen für Mikrofluidik 3D Druck auf dem Markt — kompakt, präzise und ohne aufwändige Nachbearbeitung.
Biomedizinische Geräte — Mikronadeln, Endoskopkomponenten, Katheter-Spitzen, Diagnosebauteile — alles mit der notwendigen Oberflächenqualität und Reproduzierbarkeit für den medizintechnischen Einsatz.
Elektronik & Photonik — Präzisionsgehäuse, optische Elemente, Linsenfassungen und Steckverbinder, die mit konventionellen Verfahren kaum realisierbar wären.
Glasfasertechnik — Halterungen, Ausrichtungsstrukturen und Koppler mit Mikrometergenauigkeit.
Forschung & Akademia — Für Universitätslabore und Forschungsinstitute, die Zugang zu industriellem Mikropräzision 3D Druck benötigen, ohne die entsprechenden Investitionskosten für ein Vollsystem stemmen zu müssen.

Konkrete Beispiele aus der Praxis: Ein Wärmetauscher für Blutkühlsysteme wurde auf dem S150 in 78 Minuten gedruckt — ein Gehäuse mit 130-µm-Features auf dem S150 Ultra in nur 39 Minuten.

Erik Nitsche
Sales Engineer BMF
+49 162 764 2630
erik.nitsche@am-pioneers.com