Boston Micro Fabrication in der Elektronikfertigung: Präzision im Mikrometerbereich
Je kleiner die Bauteile, desto größer die Herausforderung an die Fertigungstechnologie. In der Elektronik- und Konnektortechnik werden Toleranzen im einstelligen Mikrometerbereich verlangt. Ein Bereich, in dem klassische Spritzguss- oder Zerspanungsverfahren an ihre Grenzen stoßen. Genau hier setzt Boston Micro Fabrication (BMF) an, ein Technologiepartner von AM Pioneers, dessen projektionsbasierte Mikro-Stereolithografie (PµSL) inzwischen bei namhaften Elektronikherstellern im Einsatz ist.
Was macht Boston Micro Fabrication einzigartig?
Die Mikro-3D-Druck Systeme von BMF wie die microArch-Serie erreichen Auflösungen von bis zu 2 Mikrometern und ermöglichen damit die additive Fertigung von Bauteilen, die bislang ausschließlich im Mikrospritzguss oder per Präzisionszerspanung realisierbar waren. Für Unternehmen, die einen Mikro-3D-Drucker kaufen möchten, ist das ein entscheidender Unterschied: Die Technologie schließt die Lücke zwischen Prototyp und produktionsreifem Bauteil, ohne dass für jede Designänderung ein neues Werkzeug entstehen muss.
Case Study: Sonion NL und TE Connectivity setzen auf präzise Mikrobauteile
Der Hörgerätehersteller Sonion NL fertigt mit BMFs PµSL-Technologie (Auflösung bis 2 Mikrometer, Toleranzen von ±10 Mikrometern) Mikrobauteile, die zuvor ausschließlich im Mikrospritzguss herstellbar waren. Der entscheidende Effekt: Die Zeit bis zum ersten testfähigen Bauteil sank von 1-2 Monaten auf 1-2 Tage, weil der 4-6 Wochen dauernde Werkzeugbau samt Formenkorrekturen komplett entfällt. Sally van der Most, Development Support Services Manager bei Sonion, beschreibt den Effekt so:
„The quality and accuracy of BMF PµSL parts is very unique, and truly mimic expensive micro molded parts, and now we can have parts ready for test within 1-2 days rather than 1-2 months.“
— Sally van der Most, Development Support Services Manager, Sonion NL
TE Connectivity wiederum setzt den microArch S350 – mit einer optischen XY-Auflösung von 25 Mikrometern, einer Positioniergenauigkeit von ±1 Mikrometer und sechs parallelen Projektionszonen für höheren Durchsatz – gezielt für die Fertigung hochauflösender Steckverbinder im Bereich Aerospace, Defense & Marine ein. Der zuständige Principal 3D Print Engineer bringt es auf den Punkt: Der microArch S350 sei “zu einem entscheidenden Werkzeug” geworden, gerade wegen der Kombination aus hoher Teilequalität, produktionstauglichem Durchsatz und der Möglichkeit, unterschiedlichste Materialien zu verarbeiten.
Mikro-3D-Drucker kaufen – worauf es ankommt
Bei der Auswahl einer Micro Printer Technologie für die Elektronikfertigung sollten drei Kriterien im Vordergrund stehen: die tatsächlich erreichbare Auflösung im Serienbetrieb (nicht nur im Datenblatt), die Materialverfügbarkeit für hochtemperaturbeständige oder biokompatible Anwendungen, sowie die Möglichkeit, vom Einzelprototyp nahtlos in die Kleinserienproduktion zu wechseln. Genau in dieser Beratung liegt der Mehrwert eines erfahrenen Technologiepartners.
AM Pioneers als Partner für Mikro-3D-Druck
Als deutscher Partner von Boston Micro Fabrication unterstützt AM Pioneers Unternehmen aus Elektronik, Medizintechnik und Präzisionsfertigung dabei, die passende BMF-Systemklasse für die eigene Anwendung zu finden – von der 2-Mikrometer-Serie für höchste Präzisionsanforderungen bis zur 25-Mikrometer-Klasse für größere Bauteile mit kürzeren Zykluszeiten.
Sie möchten prüfen, ob sich Mikro-3D-Druck für Ihre Elektronikkomponenten eignet? Kontaktieren Sie AM Pioneers für eine unverbindliche Machbarkeitseinschätzung mit Musterteilen.

Erik Nitsche
Sales Engineer BMF
+49 162 764 2630
erik.nitsche@am-pioneers.com
Quelle: https://bmf3d.com/micro-precision-3d-printing-for-hearing-components/ — BMF – Sonion NL (Hörgerätekomponenten) und TE Connectivity (microArch S350)