InnoventX – Das Binder Jetting System für die Forschung für Metalle, Keramiken und Verbundwerkstoffe

Das InnoventX ist das weltweit führende Binder Jetting System für die Forschung. Die speziell für Forschungsanwendungen entwickelte Plattform ermöglicht die Verarbeitung von Metallen, technischen Keramiken und Verbundwerkstoffen – und bietet dabei maximale Flexibilität.

Was ist Binder Jetting?

Binder Jetting gehört zu den sinterbasierten 3D-Druck-Technologien und folgt einem dreistufigen Prozess:

  • Drucken
  • Entpulvern
  • Sintern

    Die resultierenden Bauteile weisen mechanische Eigenschaften auf, die mit denen aus dem etablierten Metal Injection Molding (MIM)-Verfahren vergleichbar sind.

    InnoventX – Offene Materialplattform für die Forschung

    Das InnoventX-System von Desktop Metal kombiniert einen kompakten Bauraum mit einer offenen Materialplattform. Diese Offenheit stellt einen entscheidenden Vorteil für Forschungseinrichtungen dar, da sie maximale Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen ermöglicht. Darüber hinaus bietet der kompakte Bauraum mit einem Bauvolumen von 0,7 L den Vorteil einer geringen Kapitalbindung. Erste Parameterversuche können bereits mit minimalen Materialmengen durchgeführt werden.

    Zu den Besonderheiten des Systems gehören:

    • Offene Materialplattform und Bindersystem ermöglicht die Verarbeitung unterschiedlichster Werkstoffe wie Metalle, technische Keramiken und Verbundwerkstoffe
    • Gleichmäßiger Pulverauftrag und dichtes Pulverbett durch das Recoater-System mit zwei Walzen, zum Verteilen und Verdichten des Pulvers
    • Optimierte Pulververarbeitung: Effiziente Handhabung von sowohl leicht- als auch schwerfließenden Pulvern durch Siebrückhaltesystem und Ultraschallunterstützung

    Ein anschauliches Video zum Druckprozess finden Sie unter folgendem Link: InnoventX Prozessvideo

    InnoventX in der Forschungspraxis

    Weltweit setzen führende Forschungseinrichtungen auf das InnoventX-System. Auch in Deutschland wird die Technologie aktiv genutzt, unter anderem am:

    • Fraunhofer IFAM in Bremen
    • Fraunhofer IKTS
    • Hochschule Offenburg (Institut für Medizintechnik)

    Ein Beispiel:
    Die Hochschule Offenburg forscht im Bereich der Medizintechnik an Refraktärmetallen wie Titan- und Molybdänlegierungen, die künftig in biomedizinischen Anwendungen eingesetzt werden sollen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: MBJ an der Hochschule Offenburg

    Auch international wird die Technologie eingesetzt:
    Die Hochschule SUPSI in der italienischen Schweiz arbeitet mit dem InnoventX-System an der Entwicklung neuer Werkstoffe im Bereich technischer Keramiken. Ein spannendes Webinar zum Thema finden Sie unter folgendem Link: Webinar Binder Jetting Research Platform

    Bildquelle: https://www.supsi.ch/settare-nuovi-standard-nella-produzione-di-ceramiche-tecniche-attraverso-il-binder-jetting

    Weiterführende Beispiele zu Forschungen mit dem InnoventX-System liefert folgender Beitrag: Forschungsarbeiten InnoventX

    Fazit

    Das InnoventX-System überzeugt durch seine Offenheit, Flexibilität und Vielseitigkeit. Es bietet ideale Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung in unterschiedlichsten Disziplinen – von Metallen über Keramiken bis hin zu Verbundwerkstoffen.

    Damit ist InnoventX nicht nur ein Werkzeug, sondern ein echter Innovationstreiber in der additiven Fertigung.

    Sie haben Interesse?

    Sie möchten mehr über die Technologie erfahren oder das System live erleben?
    Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf – wir beraten Sie persönlich.