Metall-3D-Druck in der Berufsausbildung: Das Desktop Metal Studio System
Additive Fertigung sicher und praxisnah im Unterricht einsetzen
Die additive Fertigung hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Schlüsseltechnologie der modernen Industrie entwickelt. Um Schülerinnen und Schüler optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten, gewinnen entsprechende Ausbildungsinhalte auch an Berufsschulen zunehmend an Bedeutung.
Mit dem Desktop Metal Studio System steht Bildungseinrichtungen eine speziell entwickelte Lösung zur Verfügung, die den professionellen Metall-3D-Druck einfach, sicher und praxisnah in den Unterricht integriert.
Vom digitalen Modell zum Metallbauteil
Das Studio System besteht aus einem Metall-3D-Drucker und einem Sinterofen. Die Herstellung eines Bauteils erfolgt in zwei Schritten:
Zunächst wird ein sogenanntes „Grünteil“ additiv gefertigt. Dabei werden metallgefüllte Stäbe, die aus Metallpulver und einem Binder bestehen, schichtweise extrudiert. Das Verfahren ähnelt dem bekannten FFF-3D-Druck, bei dem Kunststofffilamente verarbeitet werden. Durch die Verwendung von Metallstäben anstelle von Metallfilamenten wird ein deutlich geringerer Binderanteil benötigt, was sich positiv auf die Prozesssicherheit und Bauteilqualität auswirkt.
Im zweiten Schritt wird das gedruckte Grünteil im Sinterofen thermisch entbindert und gesintert. Dabei wird der Binder entfernt und die Metallpartikel verbinden sich zu einem dichten, belastbaren Metallbauteil.
Durch diesen strukturierten Prozess lernen Auszubildende die wesentlichen Schritte der industriellen additiven Metallfertigung kennen – von der Konstruktion bis zum fertigen Werkstück.

Große Materialvielfalt für unterschiedliche Anwendungen
Das Desktop Metal Studio System unterstützt eine breite Palette industriell relevanter Werkstoffe. Dazu gehören:
- Edelstahl 17-4 PH
- Edelstahl 316L
- Werkzeugstahl A2
- Werkzeugstahl D2
- Werkzeugstahl H13
- Kupfer
- Titan Ti64
- Inconel 625
- 4140 Stahl

Dadurch können unterschiedlichste Anwendungsfälle aus Maschinenbau, Werkzeugbau, Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt praxisnah vermittelt werden.
Sicherheit und einfache Integration in Schulumgebungen
Ein entscheidender Vorteil des Studio Systems ist seine Büro- und Schulfreundlichkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Metall-3D-Druckverfahren kommen Anwender während des gesamten Prozesses nicht mit losem Metallpulver in Kontakt. Das Metallpulver ist bereits sicher im Binder gebunden und wird in Form von Metallstäben verarbeitet.
Dies bietet insbesondere im Bildungsbereich erhebliche Vorteile:
- Hohe Sicherheit für Schülerinnen und Schüler
- Einfache Bedienung für Lehrkräfte
- Geringere Anforderungen an die Infrastruktur
- Betrieb ohne aufwendige Umbaumaßnahmen
- Saubere und unkomplizierte Handhabung im Schulalltag
Dadurch eignet sich das System hervorragend für den Einsatz in Werkstätten, Laboren und technischen Ausbildungszentren.
Bewährte Technologie in Forschung, Bildung und Industrie
Das Studio System wird bereits erfolgreich von renommierten Forschungs-, Bildungs- und Industrieeinrichtungen eingesetzt. Zu den Anwendern gehören unter anderem:
- BTU Cottbus
- Fraunhofer IAPT
- Carl-Schäfer-Schule Ludwigsburg
Diese breite Nutzung unterstreicht die Praxistauglichkeit und den hohen Ausbildungswert der Technologie.
Zukunftstechnologien erlebbar machen
Die Industrie benötigt zunehmend Fachkräfte, die moderne Fertigungsverfahren verstehen und anwenden können. Mit dem Studio System erhalten Berufsschulen die Möglichkeit, innovative Metall-3D-Drucktechnologien direkt in den Unterricht zu integrieren und Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen einer digitalisierten Produktion vorzubereiten.
Die Kombination aus Sicherheit, einfacher Handhabung, industrieller Relevanz und praxisnaher Ausbildung macht das Studio System zu einer attraktiven Lösung für Bildungseinrichtungen, die additive Fertigung nachhaltig in ihre Lehrpläne integrieren möchten.
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Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf – wir beraten Sie persönlich.

Frederik Nussbaumer
Head of Sales
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