Wissen wie gedruckt

Als Pioniere und Experten auf dem Gebiet des industriellen 3D-Drucks geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt der Additiven Fertigung. Wir zeigen, wie die Technologie immer mehr Branchen und Anwednungen durch den 3D-Druck Metall revolutioniert werden. Gemeinsam mit unseren Partnern veranstalten wir regelmäßig spannende Webinare und Events, z.B. zum 3D-Druck Medizin.

M.A.T. von 3DCeram: Eine Maschine, drei Extrusionstechnologien – die Zukunft des keramischen 3D-Drucks
M.A.T. von 3DCeram: Eine Maschine, drei Extrusionstechnologien – die Zukunft des keramischen 3D-Drucks
29. Juni 2026
Wer sich mit additiver Fertigung von technischer Keramik beschäftigt, kennt das Problem: Je nach Bauteil, Material und Stückzahl braucht man oft unterschiedliche Verfahren – und damit unterschiedliche Maschinen. 3DCeram tritt diesem Problem mit einer neuen Plattform entgegen: der M.A.T., kurz für Multi-Additive Technologie. Die Maschine vereint mehrere Extrusionsverfahren in einem Gerät und macht damit den Sprung von einfachen Kunststoff-Druckern hin zu echten Werkzeugen für technische Keramik und Metalle.
Binder Jetting in der Medizintechnik: Neue Möglichkeiten für Implantate und chirurgische Instrumente
Binder Jetting in der Medizintechnik: Neue Möglichkeiten für Implantate und chirurgische Instrumente
26. Juni 2026
Die additive Fertigung hat die Medizintechnik in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Während viele Anwendungen heute auf Laserverfahren wie SLM oder LPBF setzen, gewinnt eine andere Technologie zunehmend an Bedeutung: Metal Binder Jetting.
Präzisionstechnik und Mikro 3D Druck: Warum Auflösung allein nicht reicht
Präzisionstechnik und Mikro 3D Druck: Warum Auflösung allein nicht reicht
22. Juni 2026
Wenn Ingenieure von Präzisionstechnik sprechen, meinen sie die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen mit extrem engen Toleranzen und höchster Maßhaltigkeit. Die American Society of Precision Engineering (ASPE) definiert das Fachgebiet als eine Disziplin, die sich mit dem Design, der Entwicklung und der Herstellung hochgenauer Komponenten, Instrumente und Maschinen befasst.
Das Potenzial des 3D-Drucks technischer Keramiken im Verteidigungssektor
Das Potenzial des 3D-Drucks technischer Keramiken im Verteidigungssektor
15. Juni 2026
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen führen weltweit zu steigenden Verteidigungsausgaben. Gleichzeitig beschleunigen moderne Konflikte die technologische Entwicklung militärischer Systeme erheblich. Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel der Drohnenentwicklung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, wo Innovationen innerhalb kürzester Zeit in die Praxis umgesetzt werden. Um mit dieser Dynamik Schritt zu halten, suchen Streitkräfte nach neuen Werkstoffen und Fertigungstechnologien,
Mikro 3D Druck war erst der Anfang – warum Boston Micro Fabrication jetzt auch größere Bauteile hochpräzise fertigt
Mikro 3D Druck war erst der Anfang – warum Boston Micro Fabrication jetzt auch größere Bauteile hochpräzise fertigt
8. Juni 2026
Hochpräzision und Mikro 3D Druck – das gehörte bisher untrennbar zusammen. Wer Auflösungen im einstelligen Mikrometerbereich brauchte, arbeitete zwangsläufig mit kleinsten Bauteilen. Boston Micro Fabrication (BMF) hat genau diesen Markt seit dem weltweiten Markteintritt 2020 definiert: Mit der patentierten PµSL-Technologie (Projection Micro Stereolithography) entstanden 3D-gedruckte Mikrobauteile in einer Qualität, die zuvor ausschließlich Mikrospritzguss und CNC-Mikrofräsung vorbehalten war.
Binder Jetting für technische Keramiken: Anwendungsbeispiele aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie
Binder Jetting für technische Keramiken: Anwendungsbeispiele aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie
29. Mai 2026
Binder Jetting wird in der additiven Fertigung häufig zuerst mit der Verarbeitung metallischer Werkstoffe in Verbindung gebracht. Dabei bleibt ein technologisch besonders spannendes Feld oft im Hintergrund: die Verarbeitung technischer Keramiken und kohlenstoffbasierter Werkstoffe.

Sprechen wir über Ihre Anforderungen

Wir ermöglichen einen effizienten Einstieg in den industriellen 3D-Druckverfahren, beraten Sie zu geeigneten
3D Druckverfahren und machen Sie fit für die Additive Fertigung.

FAQs

Was ist Binder Jetting?
Binder Jetting ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem ein industrieller Druckkopf Binder selektiv auf ein Pulverbett aufträgt. Durch die wiederholte Abfolge aus Pulver- und Binderauftrag entsteht so Schicht für Schicht ein dreidimensionales Bauteil. Da der Druckprozess beim Binder Jetting nicht thermisch erfolgt, lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe verarbeiten. Zudem lässt sich der Bauraum durch die Vergrößerung des Druckkopfs kostengünstig skalieren. Der genaue Prozessablauf ist nach dem Drucken werkstoffabhängig. Beim Metall-3D-Druck sieht dieser wie folgt aus:
  • Drucken: Beim Binder Jetting Verfahren wird Metallpulver schichtweise aufgetragen. Über tausende Druckdüsen wird anschließend entsprechend des Bauteilquerschnitts ein flüssiges Bindemittel selektiv aufgebracht, das die Pulverpartikel miteinander verbindet. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis das gesamte Bauvolumen mit Bauteilen und losem Pulver gefüllt ist.
  • Entpulvern: Nach Abschluss des Druckprozesses und dem Aushärten des Bindemittels werden die Bauteile in eine Entpulverungsstation überführt. Dort wird das lose Pulver entfernt. Das nicht gebundene Pulver wird über ein integriertes Recycling-System zu bis zu 98 % wiederverwendet.
  • Sintern: Nach dem Entpulvern werden die sogenannten Grünteile in einem Ofen zunächst bei werkstoffspezifischen Temperaturen entbindert (typischerweise ca. 400 °C). Anschließend erfolgt das Sintern knapp unterhalb der Schmelztemperatur des Werkstoffes. Dabei verschmelzen zum Beispiel die Metallpulverpartikel zu einem dichten metallischen Gefüge. Das fertige Bauteil erreicht eine Dichte von bis zu ca. 98 % und weist mechanische Eigenschaften auf, die mit denen von Gussteilen vergleichbar sind.
Ein Erklärvideo finden Sie unter folgendem Link :
  • Skalierbare Produktion Das Binder Jetting Verfahren ist ermöglicht eine skalierbare Produktion durch schnelle Aufbauraten im Druckprozess. Im Gegensatz zu laserbasierten additiven Fertigungsverfahren werden die einzelnen Pulverschichten beim Binder Jetting nicht thermisch verschmolzen, sondern durch den gezielten Binderauftrag miteinander verbunden. Dadurch entstehen kurze Prozesszeiten und eine besonders produktive Bauteilherstellung. Anders als bei laserbasierten Systemen werden für den Druck der Grünkörper keine Stützstrukturen benötigt, wodurch eine enge Verschachtelung der Bauteile im Bauraum realisiert werden kann. Damit wird die Baufläche optimal genutzt und die Wirtschaftlichkeit der Produktion gesteigert.
  • Keine Stützstrukturen Das Binder-Jetting-System eliminiert die Notwendigkeit von Stützstrukturen, da die Bauteile durch das umliegende lose Metallpulver in Position gehalten werden. Dadurch lassen sich viele unterschiedliche Geometrien im Baujob erzeugen.
  • Flexibilität Das Binder Jetting Verfahren bietet die Möglichkeit der Verarbeitung einer breiten Palette an Werkstoffen, von Metallen, über Keramiken, bis hin zu Verbundwerkstoffen
Im Binder Jetting Verfahren lassen sich Metalle, Keramiken und Verbundwerkstoffe verarbeiten. Folgende Legierungen lassen sich auf den Anlagen verarbeiten:
  • Metalle: Edelstahl 316L (1.4404), 17-4 PH (1.4542), M2 (1.3343), CoCrMo, IN625 (2.4856), IN718 (2.4668), WC-Co
  • Keramiken: Aluminiumoxid (Al₂O₃), Siliziumkarbid (SiC), Borkarbid (B₄C)
  • Verbundwerkstoffe: Bronze Infiltration von 420 (1.4021), 316L (1.4404) und Welche Vorteile bietet Metal Binder Jetting gegenüber MIM? Wolfram (engl. Tungsten)
Metal Binder Jetting gehört zum Binder Jetting Verfahren und beschreibt die Verarbeitung von metallischen Werkstoffen.
  • Binder Jetting = Oberbegriff für das Verfahren mit verschiedenen Materialien
  • Metal Binder Jetting = spezialisierte Variante für die Herstellung von Metallbauteilen mit anschließender Sinterung
Ein großer Vorteil des Metal Binder Jetting ist die enorme Designfreiheit. Komplexe Geometrien, Hinterschneidungen, filigrane Strukturen oder innenliegende Kanäle lassen sich ohne Stützstrukturen realisieren – etwas, das mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht möglich ist.
Ja. Bauteile aus dem Binder Jetting Prozess können mit etablierten Verfahren weiterveredelt werden, z. B.:
  • Mechanische Bearbeitung
  • Elektropolieren
  • Galvanisieren
Grundsätzlich ist die erzielbare Dichte der Bauteile immer vom Ausgangsmaterial abhängig. Mit gängigen Edelstählen wie Edelstahl 316L (1.4404), 17-4 PH (1.4542) lässt sich nach dem Sintern eine Dichte von bis zu 98 % erzielen, vergleichbar mit gegossenen Metallteilen. Die mechanischen Eigenschaften machen Binder Jetting zu einer zuverlässigen 3D Druck Technologie für Endanwendungen.
Metal Binder Jetting wird unter anderem eingesetzt in:
  • Forschung und Entwicklung – Materialentwicklung zu neuen Werkstoffen
  • Medizintechnik - medizinische Greifer und Implantate
  • Energiesektor – Hydraulikanwendungen aus Metall und Katalysatoren aus SiC und Graphit
  • Werkzeugindustrie – Werkzeuge aus Hartmetall oder Werkzeugstahl
  • Verteidigungsindustrie - Schutzlösungen aus Keramik oder Waffenteile aus Metall
Binder Jetting entwickelt sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie für Hochleistungswerkstoffe jenseits klassischer Metallanwendungen. Besonders im Bereich technischer Keramiken und Kohlenstoff zeigt sich das enorme Innovationspotenzial. Ob in der Raumfahrt, der Verteidigung oder der Energietechnik – die Kombination aus Designfreiheit, Materialperformance und Skalierbarkeit macht das Verfahren zu einem wichtigen Baustein zukünftiger industrieller Entwicklungen.
Ja! Die Additive Fertigung von MIM (Metal Injection Molding) Bauteilen ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien, die auf herkömmliche Weise nicht realisierbar waren. Auch die Durchlaufzeit wird durch den Metall-3D-Druck erheblich reduziert, während eine wirtschaftliche Produktion kleinerer Stückzahlen ohne die Notwendigkeit von Formen und Werkzeugen erreicht wird.
Gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren bietet der Metall-3D-Druck zahlreiche Möglichkeiten. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die Designfreiheit und Optimierungspotenziale der Bauteile sowie die Schnelligkeit und Skalierbarkeit der kostengünstigeren Produktion. Dadurch erreichen Sie verkürzte Markteinführungszeiten bei maximaler Materialausnutzung.
Es gibt verschiedene Technologien zur Additiven Fertigung von Metallteilen. Zu den gängigen Verfahren zählen SLM (Selektives Laserschmelzen), SLS (Selektives Lasersintern) und Binder Jetting (schichtweiser Auftrag von Metallpulver mit einem Bindeharz. Die Wahl des geeigneten Metall-3D-Druckverfahrens hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts, den gewünschten Materialeigenschaften und der verfügbaren Ausrüstung ab.
Abhängig von der spezifischen Drucktechnologie und den Parametern des Druckers können eine Vielzahl von Metallmaterialien verarbeiten, darunter Edelstahl, Kupferlegierungen, Kobalt-Chrom und Nickellegierungen. Auch werden stetig neue und teilweise kundenindividuelle Materialien für den 3D-Druck qualifiziert oder entwickelt.
Die Vorteile des Kunststoff-3D-Drucks liegen insbesondere in der Prototypenherstellung, wobei Bauteile schnell und einfach angepasst werden können. Weiterhin können leichte, jedoch robuste Strukturen mit dem Kunststoff-3D-Druck erzielt werden, die auch bei Kleinserien zu Kosteneinsparungen führen.
Zu den gängigen Kunststoff-Drucktechnologien zählen FDM (Fused Deposition Modeling), SLA (Stereolithographie), DLP (Digital Ligth Processing) und SLS (Selective laser Sintering). Die Wahl des geeigneten Druckverfahrens hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Bauteils und den gewünschten Materialeigenschaften ab. Für den 3D-Druck Medizin existieren weitere Druckverfahren, die u.A. auch Biomaterialien verarbeiten können.
Die Wahl des geeigneten Materials hängt von den Anforderungen an Ihr Bauteil, den gewünschten mechanischen Eigenschaften, der Oberflächenbeschaffenheit, der Einsatzumgebung und Ihres Budgets ab. Zu den gängigen Materialien zählen PLA, ABS, PETG, TPU und PEEK sowie biokompatible Polymere für den 3D-Druck Medizin. Auch können kundenindividuelle Kunststoffe speziell qualifiziert werden, wie etwa für den 3D-Druck Medizin.
Die Additive Fertigung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren und ist in der Lage, zahlreiche Materialien zu verarbeiten. Zu den gängigen Anwendungen des 3D-Drucks zählen das Prototyping, die Individualisierung von Produkten, die skalierbare Serienproduktion und die Ersatzteilfertigung.
Die Produktionskosten eines Bauteils sind abhängig vom Druckverfahren, dem verwendeten Material und der Beschaffenheit des Bauteils. In unserem Maschinenpark in Esslingen fertigen wir kostenlos Ihr individuelles Musterbauteil und erstellen eine Kostenanalyse. Kontaktieren Sie uns gerne für einen unverbindlichen Demo-Tag!
Durch den technologischen Fortschritt der Additiven Fertigung existieren zahlreiche Hersteller von 3D-Drucksystemen auf dem Markt. Da für den industriellen 3D-Druck besonders die Präzision und Reproduzierbarkeit von Bauteilen wichtig ist, arbeiten wir mit den führenden Herstellern Desktop Metal, ETEC, Zeiss und BCN3D zusammen. Für den 3D-Druck Medizin entwickelt Desktop Health spezielle Systeme und qualifiziert Materialien.
Die Bauteileigenschäften hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Drucktechnologie, dem verwendeten Material, den Druckparametern und dem spezifischen 3D-Drucker. So können mit unseren Systemen und optimierter Konstruktion anisotrope Bauteile mit erhöhter Festigkeit, Steifigkeit und Härte gefertigt werden.
Die Bedienung eines 3D-Druckers erfordert in der Regel kein speziell ausgebildetes Personal. Diese Systeme sind in der Regel so konzipiert, dass sie von Benutzern mit grundlegenden Computerkenntnissen und einer kurzen Einarbeitungszeit bedient werden können. Moderne 3D-Drucker verfügen auch über intuitive Benutzeroberflächen, wobei auf einfache Weise Modelle erstellt, Druckparameter angepasst und der Druckprozess automatisch überwacht wird.
Haben Sie die passende Technologie und ein System identifiziert, können Sie mit der Vorbereitung Ihres Standorts beginnen. Je nach Drucksystem müssen bestimmte (Sicherheits-)Anforderungen an Ihrem Standort erfüllt sein. Weiterhin benötigen Sie die entsprechenden Materialien, wie Filamentrollen oder Metallpulver, und die passende Ausstattung von Werkzeugen und Schutzkleidung. Wir unterstützen Sie bei der Integration des Systems in Ihre Fertigung, indem Sie von uns eine detaillierte Anleitung zur Standortvorbereitung sowie ein Starterpaket mit allen benötigten Materialien erhalten.
Die Beschaffungskosten für ein industrielles 3D-Drucksystem variieren und sind abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Drucktechnologie, der Druckqualität, den technischen Funktionen und der Marke. In einer kostenlosen Potenzial- und Kostenanalyse ermitteln wir Ihre individuellen Investitionskosten und stellen Sie dem zu erwartenden ROI ("return on investment") gegenüber.

Newsletter

Verpassen Sie keine Neuigkeiten aus der Welt des industriellen 3D-Drucks und erhalten Sie exklusive Einladungen zu Events sowie Zugang zu Rabattaktionen. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an: